Firmenprofil
prepmymeal folgt demselben Grundgedanken wie FITTASTE, setzt aber auf schockgefrostete Gerichte und ein besonders breites, nach Ernährungszielen filterbares Sortiment. Die klare Makro-Deklaration ist für alle, die tracken, ein echter Vorteil – und für meine CGM-Tests eine gute Ausgangslage.
Was mich am Sortiment fachlich interessiert
- Zielgerichtete Auswahl: Dass ich gezielt Low-Carb- oder proteinbetonte Gerichte wählen kann, ist aus Blutzucker-Sicht der interessanteste Punkt. Die Kohlenhydratmenge bleibt der Haupttreiber der Glukoseantwort – wer sie steuern kann, steuert den Peak.
- Protein und Sättigung: Ein höherer Proteinanteil unterstützt Sättigung und Muskelerhalt, gerade in einer Abnehmphase, und dämpft die Glukoseantwort . Das passt zu meinem Ziel, Gewicht zu reduzieren, ohne Muskulatur zu verlieren.
- Tiefkühlung und Resistant Starch: Bei stärkehaltigen Beilagen kann Abkühlen/Wiedererwärmen den Anteil resistenter Stärke verändern und die Glukoseantwort theoretisch leicht abmildern – der Effekt ist real, aber in der Größenordnung für ein einzelnes Gericht schwer vorhersagbar . Genau so etwas kann mein CGM sichtbar machen.
- „Ohne Zuckerzusatz” ≠ „kohlenhydratarm”: Auch hier gilt: Reis, Nudeln und Kartoffeln liefern Kohlenhydrate unabhängig vom Zucker-Label. Entscheidend ist die deklarierte Gesamtmenge pro Portion.
Was ich kritisch sehe
- Marketing vs. Makros: „Fitnessgericht” ist kein geschützter Begriff. Ich richte mich nach den deklarierten Nährwerten und der realen Kurve, nicht nach der Kategorie-Bezeichnung.
- Preis und Versand: Pro Portion deutlich teurer als Selbstkochen; die Versandkosten kommen obendrauf. Der Mehrwert muss im Alltag (Zeit, Konstanz, Blutzuckerkontrolle) liegen.
- Portion und Nachlegen: Wie bei jedem Fertiggericht bewerte ich, ob die Portion real sättigt.
Was als Nächstes gemessen wird
- 1. Low Carb vs. klassisch: Ein bewusst kohlenhydratarmes gegen ein beilagenreiches Gericht – Peak-Höhe und Verlauf über 3 Stunden im direkten Vergleich.
- 2. Deklaration vs. Realität: Passt meine gemessene Glukoseantwort zu den angegebenen Kohlenhydraten?
- 3. Tiefkühl-Effekt: Falls sinnvoll messbar – reagiert ein stärkehaltiges Gericht anders als frisch zubereitete Vergleichskost?
- 4. Trainings- vs. Ruhetag: Dasselbe Gericht mit und ohne vorheriges moderates Ausdauertraining.
Alle Ergebnisse werden als Einzelfallbeobachtung (n=1) gekennzeichnet; auffällige Messungen wiederhole ich an einem anderen Tag.
Das Wichtigste in Kürze
- Firmenprofil
- Was mich am Sortiment fachlich interessiert
- Was ich kritisch sehe
- Was als Nächstes gemessen wird
Die Punkte fassen zusammen, was in den Abschnitten oben steht.
Quellen
Herstellerangaben von Etikett und Produktseite, abgerufen am Testtag. Eigene Sensormessungen: FreeStyle Libre 3.
